Was sind Entspannungsverfahren?

"Nur wenn Du gut für Dich selbst sorgst, kannst Du gut für andere sorgen!"

Ebenso wie Hypnose gelten auch die Progressive Muskelentspannung, das Autogene Training und Phantasiereisen als Entspannungsverfahren.

Ziel aller Entspannungsverfahren ist die Entspannungsreaktion, die den Parasympatikus aktiviert und somit den Gegenspieler, den Sympatikus (Anspannung) hemmt. Die Stressreaktion soll somit aufgelöst werden.

Auf der körperlichen Ebene verringern sich Muskeltonus und die Reflextätigkeit. Die peripheren Gefäße werden in der Entspannung erweitert, die Herzfrequenz verlangsamt und der Blutdruck gesenkt. desweiteren werden der Sauerstoffverbrauch reduziert, die Hautleitfähigkeit verringert und die gesamte Aktivität des Zentralen Nervensystems verändert.

Auf der geistig-seelischen Ebene, wird durch die Entspannung ein Gefühl von Zufriedenheit, Gelassenheit und Wohlbefinden erreicht. Außerdem können die körperliche Wahrnehmung und die Konzentrationsfähigkeit erhöht werden.

Durch wiederholtes Üben und Einbauen in den Alltag, können langfristig positive Veränderungen erreicht werden. Auch in Stresssituationen kann ein gezieltes Einsetzen der gelernten Entspannungsübung schnell eine "Entstressung" herbeigeführt werden.

In der Konsequenz werden zum körperlichen und seelischen Wohlbefinden die Selbstkontrolle und Selbstkompetenz positiv beeinflusst und gestärkt.

 

weitere Entspannungsmethoden sind außerdem:

Yoga, Meditation, Biofeedback,Qigong, u.a. 

Wo ein Entspannungsverfahren, wie zum Beispiel Autogenes Training hilfreich und unterstützend wirken kann:

Ergänzende Maßnahme zu jeder Art von Krankheit (außer Kontraindikationen) oder als Prophylaxe

 

  • Körperlich: Kopfschmerzen, Augenerkrankungen, Rückenschmerzen, Herzbeschwerden, Bluthochdruck, Ein- und Durchschlafstörungen, Zähneknirschen, Migräne, Blasen-Störung, Impotenz, Phantomschmerz, Hauterkrankungen,Tinnitus, Asthma, Verdauungsstörungen, arthritische Beschwerden, Hypermotorik, Unruhe, Konzentrationsstörungen,
    Geburtsvorbereitung, Schilddrüsenüberfunktion, Neurodermitis,
    Bewegungserkrankungen, Schmerztherapie,…

 

  • Psychisch-emotional: Ängste, vegetative Dystonie, Phobien,
    neurotische Fehlhaltungen (Tics), Unzufriedenheitsgefühle, Unwohlsein,
    seelische Druckgefühle, depressive Verstimmungen, Depressionen, sexuelle
    Störungen, Stressreaktionen

Kontraindikationen - nicht empfehlenswert bei:

Psychosen (Schizophrenie, etc.), starke endogene Depressionen, Traumata,

Posttraumatische Belastungsstörung, Borderline-Störungen.